GRATIS Leitfaden: „Jede Frau möchte schön sein, Rouge hilft Ihr dabei.“

Was ist im Juli passiert?

Das größte Highlight in der ersten Julihälfte war, dass ich mit meinem Seminar“ Kompetenz sichtbar machen“ wieder von einem Institut im Herbst gebucht wurde. Das erfreut mich sehr, da sich meine Businesstrainerausbildung des vergangenen Jahres für mich so langsam amortisiert hat. Das macht mich im Nachgang stolz, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Darüber hinaus habe ich vermehrt Anfragen für eine Typberatung über meine Website erhalten. Da sie noch in der Relaunchphase ist, hat mich das besonders gefreut.

Meine 3 wichtigsten Themen im Juli

Ich habe mich voller Power in die Blogparade #rapidblogflow gestürzt. Beginnend am 12.07.2021. Voller Begeisterung habe ich mich in die Calls der Sympatexter Akademie über Facebook geklickt. Seit, 1,5 Jahren dabei- also kein Newcomer mehr- schreibe ich Blogartikel. Ich lag mit meinem Artikel „Warum ich meine neue Brille so liebe und was ich mit ihr verbinde“  gut im Rennen und habe zusätzlich erhaltene Informationen in diesen Calls gut umgesetzt.  Schon am Mittwoch, in der Halbzeit dieser #rapidblogflow Woche hatte ich 70 % meines Blogartikels fertig. Wow dachte ich-du liegst voll in der Zeit um entspannt dein Feintunning vorzunehmen…. und dann raus damit! keine Contentangst- kein Perfektionsgedanke… alles fein……………………………………….und dann kam ALLES GAAAAANZ ANDERS

Screen von meinerm Blogartikel „Warum ich meine Brille so liebe und was ich mit ihr verbinde

Die Nacht vom 14.07. auf den 15.07. die alles veränderte-Hochwasserkatastrophe im Kreis Ahrweiler

Am Abend des 14.07. habe ich eine liebe Kundin zu Sale e Pepe zum Essen eingeladen. Ich holte Sie in Sinzig ab. Es regnete in Strömen. Ich dachte noch so – sollst du ganz absagen- bei dem Wetter. Später hatte Sie mir verraten, dass Sie ähnlich dachte. Nun gut! Wir fuhren nach Bad Neuenahr ins besagte Restaurant und habe uns gefreut, endlich mal wieder wegzugehen, nach den langen Einschränkungen durch Corona. Gemütlich saßen wir zusammen und tranken einen Weißwein, wählten die Speisen und hatten viel zu erzählen. Ab und zu fuhr ein Feuerwehrauto durch und gab Bescheid, dass im Laufe des Abends der Strom abgestellt werden wird. Völlig im Geschehen des Essens und der Unterhaltung gefangen- nahmen wir diese Information nur beiläufig zur Kenntnis.

Zu gegebener Zeit wurden wir gebeten, dass Restaurant zu verlassen, da der Strom abgeschaltet werden sollte. Etwas verwundert- aber der Aufforderung folgend bezahlten wir und verließen das Restaurant. Meine Kundin nahm sich ein Taxi und fuhr nach Sinzig. Ich ging zur Casinobrücke- dort wartete mein Mann auf mich. Gemeinsam schauten wir die tosende Ahr an. Ganz nebenbei erfuhren wir von einem Mann mit Warnweste, der sich an den Gulis zu schaffen machte, dass ein Pegelstand von 7 m zu erwarten war. Wir schauten uns an: Warum erfahren wir das so beiläufig. Mein Mann sagte, lass uns vorsichtshalber die Autos aus den Garagen holen und in die leere Garage bei deinen Eltern stellen. Gesagt- getan. Gemeinsam ging ich dann noch mit meinen Eltern zur Kurgartenbrücke. Es war dunkel, tosender Lärm, der Fluß riß Bäume, Geröll und viele größere – für uns in der Dunkelheit unerkennbare Dinge mit sich. Der Lärm- als ob eine Bombe einschlug. Wir hatten einen Eindruck und gingen zum Wadenheimer Plaltz. Mein Mann sagte:“ ich habe soeben erfahren, dass die Einwohner von Dernau auf den Dächern stehen. Bring deine Eltern zu ihrer Wohnung. Gesagt- getan! Kaum war ich an der Ecke des Moseskaufhauses- wurde die Stadt dunkel. Mein Adoptivvater hat nur noch ein Auge, auf dem er sehen kann- meine Mutter ist gehbehindert. Langsamen Schrittes brachte ich sie sicher bis vor die Wohnung. Alles war stockdunkel. Der Fahrstuhl ging nicht. Das Treppenhaus dunkel. So kroch ich auf allen vieren über die Treppen in die Wohnung und suchte Kerzen und Streichhölzer. Nachdem ich alles gefunden hatte, konnte ich meinen Eltern in ihrer Wohnung leuchten.

Nun ging ich zu meiner Wohnung, in der mein Mann auf mich wartete. Bis zur Ecke Jesuitenstraße/Boutique Marc Cain kam ich, da stand ich schon fast bis zum Knie im Wasser. Neben mir schon Touristen, die das auf uns zukommende Wasser und die steigende Flut mit dem Foto aufnahmen. Ich war entsetzt! Ich erkannte sofort, dass ich in meine Wohnung über Nacht nicht komme. ich ging in die Ravensbergerstraße zur Wohnung meiner Eltern. Wie konnte ich Ihnen zeigen, dass ich rein wollte. Klingeln ging nicht, Rollo´s waren runter, Handy hatte ich in der Aufregung oben liegen lassen. Wie jetzt reinkommen? Ich hatte für den Heimweg zu meiner Wohnung eine Kerze von meinem Adoptivvater bekommen, die nach kurzer Zeit erlosch. Die hatte ich noch und warf sie an das Wohnungsfenster. Leider hört mich niemand. Ich schrie, brüllte, sprang beim Rufen in die Luft und fiel in den Graben hinter Ihrem Haus. Jetzt hatte ich auch noch meine Brille verloren. Meine neue Brille: Schon verlustig gegangen- obwohl ich sie kaum erworben hatte. Was für ein Jammer!

EEEEEENDLICH wurde ich von meinen Eltern erhört. Sie öffneten mir die Haustür. Ich sagte, ich muß heute hier übernachten. Ich komme zu Hause nicht mehr rein. Sie ließen mich rein. Jetzt rief ich meinen Mann an, um Bescheid zu sagen, dass ich nicht reinkam. Er ging nicht an´s Telefon. Oh Gott, dachte ich! Hoffentlich ist ihm nichts passiert. Kurze Zeit später rief er zurück! Ich sagte: „Bleib wo du bist- rette nichts Materielles- nur dein Leben.“ Er sagte: “ Das Wasser steht schon im Erdgeschoß.“ Dann fragte er: “ Hier hängen Leute am Laternenmast, die rufen nach Hilfe. Ich habe die Feuerwehr angerufen. Es kommt keiner was soll ich machen?“ Ich wußte auch keinen Rat in dem Moment und konnte ihm leider nicht weiterhelfen. So lange unser Handy´s noch Strom hatten, wollten wir auf jeden Fall in Verbindung bleiben. Dann schaute ich aus dem Badezimmerfenstter meiner Eltern, das Wasser kam in die Ravensbergerstraße und die Hochwasserkatastrophe im Kreis Ahrweiler nahm weiter seinen verheerenden Lauf.

Hochwasserkatastrophe im Kreis Ahrweiler- was passierte in der Nacht noch?

Jetzt dachte ich an das Auto meines Adoptivvaters. Oh das stand noch draußen. Ich schlug vor, es über die Ravensbergerstraße zum Parkkplatz vom Kaufhaus Moses zu fahren. Gesagt, getan. Ich fuhr in die Ravensbergerstraße . Hinter mir fuhren noch diverse Autos. Das Wasser stieg und mir kamen ein Sofa, eine Damenhandtasche und Stühle entgegengeschwommen. Oh je dachte ich! Wie hoch ist das Wasser gestiegen, in der Zeit, wo ich im Auto saß? Völlig unkontrolliert öffnete ich die Seitentür um zu sehen, was der Wassserstand hergab. Oh je, jetzt schwappte das Wasser schon in`s Auto. So ein Mist! „Soraya konzentrier dich mal und handle nicht in Panik“- sagte ich dann zu mir! Ich versuchte, die Tür zu schließen. Leider ohne Erfolg! Hinter mir agierten die Leute in ihrem Auto hektisch. Ich schaltetet geistesgegenwärtig den Motor ab. Welch ein Wunder, mein Auto und das Auto hinter mir trieben wieder in Richtung Ravensbergerstraße- von dem höheren Wasserstand in der Landgrafenstraße zum Glück weg. „Mein“ Auto hatte wieder Kontaktzum Straßenboden. Ich schaltete den Motor ein- er sprang an und ich konnte rückwärts fahren….LAAAAANGSAM fuhr ich wieder vor die Wohnung meiner Eltern. Das Hochwasser hatte 1,50m vor Ihrer Tür halt gemacht. Ich kam trockenen Fußes und mit nassem Hintern wieder in die Wohnung. Ich sagte, „es ist doch egal- ob ich das Auto im Wasser kaputt fahre oder ob das Wasser noch steigt und es dann durch die Flut mitgerissen wird.“ Sie gaben mir recht.

Dann legten wir uns schlafen- zumindest versuchten wir es. Die Luft geschwängert vom Benzin-und Motorenöl, Geräusche von tosendem Wasser in der Luft und die Unruhe, wie wird es weiter gehen haben den Rest der Nacht immer wieder zum Tag gemacht.

Am nächsten Morgen holte mich mein Mann ab. Ich trat in eine ganz andere Welt als noch 12 Stunden zuvor. Wie es nach der Hcohwasserkatastrophe bis Ende Juli in unserer Stadt aussah zeige ich hier!

Wie geht es nach der Hochwasserkatastrophe im Kreis Ahrweiler weiter?

Ich gehe davon aus, dass nach dem großen Schock viele Leute erst einmal das Ahrtal verlassen mußten und haben. Sicherlich werden Renter das nächste Jahr oder die nächsten Jahre gar nicht mehr zurück kommen. Die Region wird wohl auch ihre 2- 3 Jahre Zeit für den nötigsten Aufbau brauchen. Viele kleine Geschäfte werden sicherlich für immer geschlossen bleiben- leider. Die Ahr-Kultur wird sich ändern, da wertvolle Zeugen der Geschicht- wie Gebäude, Denkmäler etc. leider unwiederbringlich zerstört wurden. Darüber hinaus denke ich auch, dass sobald Strom und Wärme wieder sicher gestellt sind, Touristen zurück kommen. Vielleicht aus alter Verbundenheit zur Ahr oder/und aus Neugierde, wie es jetzt vor Ort so ist. Vielleicht wird Bad Neuenahr auch von vielen jüngeren Leuten in Zukunft bewohnt werden?

Sehr gespannt bin ich auf die Vortellungen, Ideen – wie die Stadt wieder aufgebaut werden soll- um auch in Zukunft attraktiv zu sein.

Für mich bedeutet dass, dass ich mein Onlinbusiness weiter ausbauen werde und meine Kunden:innen in Zukunft weiterhin über Zoom betreuen muß und möchte. So sind meine momentanen Gedanken hierzu.

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